Aufgaben und Ziele
Die Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie (ABD) ist in der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) zuständig für die beruflichen und umweltbedingten Hautkrankheiten. Sie hat derzeit mehr als 700 aktive Mitglieder. Die ABD widmet sich und fördert die klinischen und wissenschaftlichen Interessen dieser Gebiete mit folgenden Zielen:
Hautkrankheiten sind die häufigsten berufsbedingten Erkrankungen und verursachen erhebliche volkswirtschaftliche Folgekosten sowie psychosoziale Beeinträchtigungen der Betroffenen und führen nicht selten zur Tätigkeitsaufgabe. Die ABD hat nicht nur die Diagnostik, Therapie und Entschädigung umwelt- und berufsbedingter Hautkrankheiten, sondern insbesondere deren Prävention zum Gegenstand. Unter maßgeblicher Beteiligung der ABD konnten in den letzten Jahren entscheidende Erfolge in der Prävention berufsbedingter Hauterkrankungen erzielt werden. Derzeit stellen UV-induzierte berufsbedingte Hautkrebserkrankungen, die bisher noch keine Anerkennung als Berufskrankheit gefunden haben, einen Schwerpunkt der Arbeit der ABD dar. Die klinischen und wissenschaftlichen Arbeiten der ABD haben auch international, sowohl im europäischen als auch außereuropäischen Ausland, große Anerkennung gefunden.